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© STRABAG
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Meilenstein an der U2: Tunnelvortrieb auf beiden Gleisen abgeschlossen

  • Finaler Tunneldurchschlag beim Augustinplatz erfolgt
  • Zweiter Tunnel errichtet: TVM hat erneut Strecke von rund 2 Kilometern vorgetrieben 
  • Arbeitsgemeinschaft STRABAG und PORR (ARGE U2 17-21) 

Der Öffi-Ausbau U2xU5 mit der neuen Linie U5 und der Verlängerung der U2 nach Süden ist Wiens größtes Klimaschutzprojekt und ein innerstädtisches Bauvorhaben der Superlative. Ende 2020 erhielt eine Arbeitsgemeinschaft aus STRABAG und PORR den Zuschlag für die erste Baustufe des Megaprojekts der Wiener Linien. Der Auftrag umfasst die Errichtung der Streckentunnel sowie den Neubau von vier U2-Stationen samt Notausstiegen. Nach dem Baubeginn im Jahr 2021 nahm die Tunnelvortriebsmaschine (TVM) „Debohra“ im Herbst 2024 den Vortrieb von Gleis 2 auf, den ersten der beiden neuen Streckentunnel der U2.
 
Im Juli 2025 hieß es: Halbzeit. Die Tunnelvortriebsmaschine erreichte erstmals mit dem Tunneldurchschlag beim Notausstieg Augustinplatz das Ende der ersten Streckenröhre – ein bedeutender Meilenstein für die ARGE U2 17-21.

Fast genau ein Jahr später erfolgte nun der finale Tunneldurchschlag beim Notausstieg Augustinplatz, diesmal auf Gleis 1. Nach dem Wiederanlauf von „Debohra“ im Herbst 2025 ist damit auch die zweite Streckenröhre zwischen dem Matzleinsdorfer Platz und dem Augustinplatz durchgeschlagen. Auf den insgesamt sechs Teilabschnitten des Vortriebs wurden dabei 2.850 Betonfertigteilringe (17.000 Tübbinge) verbaut. 
 
Beide Streckentunnel verbinden jeweils die vier neuen U2-Stationen Matzleinsdorfer Platz, Reinprechtsdorfer Straße, Pilgramgasse und Neubaugasse miteinander. 

  • Mit dem erfolgreichen Abschluss des Tunnelvortriebs für beide Gleise haben wir einen wichtigen Meilenstein beim Ausbau der U2 erreicht. Dieser Erfolg beruht auf technischer Spitzenleistung, präziser Planung, technisch ausgefeilten Lösungen und dem außerordentlichen Engagement aller Projektbeteiligten. Die enge Zusammenarbeit der Teams hat wesentlich dazu beigetragen, dieses komplexe Infrastrukturprojekt sicher und erfolgreich voranzubringen. Auf diese gemeinsame Leistung können wir stolz sein.

    Gerhard Urschitz
    Vorstandsmitglied STRABAG AG Österreich
  • Der U2-Ausbau wird einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung leisten und das öffentliche Verkehrsangebot für hunderttausende Menschen verbessern. Mit dem finalen Durchschlag ist ein wichtiges Etappenziel erreicht. Besonders wichtig ist für mich, dass wir diese anspruchsvolle Projektphase mit einem hohen Maß an Sicherheit umsetzen konnten. Für diese gemeinsame Leistung danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unserem ARGE-Partner und den Wiener Linien sehr herzlich.

    Karl-Heinz Strauss
    PORR CEO

Debohras Weg unter der Stadt

Die Geburtsstunde von „Debohra“ begann in Schwanau am deutschen Standort des Herstellers Herrenknecht. Die speziell für Wien konzipierte TVM ist 127 Meter lang, wiegt rund 1.300 Tonnen und besteht aus rund 27.000 Einzelteilen.
 
Anfang 2024 wurde „Debohra“ in Einzelteilen nach Wien transportiert und am Matzleinsdorfer Platz wieder aufgebaut. Seit dem Start des Vortriebs im Herbst 2024 arbeitete sich die TVM nahezu vollständig unterirdisch durch den Wiener Tegel. Das Aushubmaterial wurde dabei über den zentralen Schacht am Matzleinsdorfer Platz abtransportiert – das ersparte rund 20.000 LKW-Fahrten durch die Stadt und etwa 75 Tonnen CO₂. 
 
Auch für den Vortrieb der zweiten Tunnelröhre wurden nach Fertigstellung von Gleis 2 ebenso Teile der Maschine ausgehoben und zum Matzleinsdorfer Platz zurückgebracht, während die Nachläufer durch die bereits fertiggestellte Röhre zurück zum Start gezogen wurden. Nach dem zweiten Tunneldurchschlag beim Augustinplatz beginnen nun die Demontagearbeiten. Anschließend kehrt „Debohra“ zu Herrenknecht zurück, wo sie überholt und für künftige Einsätze vorbereitet wird.

Tunnelvortriebsmaschine Debohra nach dem erfolgreichen Durchschlag der zweiten U2-Streckenröhre am Augustinplatz © ARGE U2 17-21
Tunnelvortriebsmaschine Debohra nach dem erfolgreichen Durchschlag der zweiten U2-Streckenröhre am Augustinplatz © ARGE U2 17-21

Durchschlag der TVM „Debohra“ am Augustinplatz 

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Tunnelvortriebsmaschine Debohra am Augustinplatz mit Blick auf beide fertiggestellten U2-Tunnelröhren © ARGE U2 17-21
Tunnelvortriebsmaschine Debohra am Augustinplatz mit Blick auf beide fertiggestellten U2-Tunnelröhren © ARGE U2 17-21

Durchschlag der TVM „Debohra“ am Augustinplatz inkl. Blick auf Gleis 2 

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Mitarbeitende der ARGE U2 17-21 vor der Tunnelvortriebsmaschine Debohra nach dem erfolgreichen Tunneldurchschlag am Augustinplatz © ARGE U2 17-21
Mitarbeitende der ARGE U2 17-21 vor der Tunnelvortriebsmaschine Debohra nach dem erfolgreichen Tunneldurchschlag am Augustinplatz © ARGE U2 17-21

Große Freude bei der Nachtschicht der ARGE U2 17-21 nach erfolgtem Durchschlag. 

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Mitarbeitende der ARGE U2 17-21 vor der Tunnelvortriebsmaschine Debohra nach dem erfolgreichen Tunneldurchschlag am Augustinplatz © ARGE U2 17-21
Mitarbeitende der ARGE U2 17-21 vor der Tunnelvortriebsmaschine Debohra nach dem erfolgreichen Tunneldurchschlag am Augustinplatz © ARGE U2 17-21

Tagschicht der ARGE U2 17-12 nach erfolgtem Durchschlag. 

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Gruppenfoto vor einer Tunnelvortriebsmaschine beim U2xU5-Ausbau in Wien © Wiener Linien/Simon Woehrer
Gruppenfoto vor einer Tunnelvortriebsmaschine beim U2xU5-Ausbau in Wien © Wiener Linien/Simon Woehrer

v.l.n.r. Monika Unterholzner, stellvertretende Generaldirektorin Wiener Stadtwerke; Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien; Öffi-Stadträtin Ulli Sima; Gudrun Senk, technische Geschäftsführerin, Wiener Linien; Alexandra Reinagl, Vorsitzende der Geschäftsführung, Wiener Linien; Gerhard Urschitz, Vorstandsmitglied STRABAG AG

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STRABAG AG ist Österreichs führendes Bauunternehmen. Sie ist Teil der STRABAG SE und fungiert als Muttergesellschaft der österreichischen STRABAG-Gesellschaften. Als Technologiekonzern für Baudienstleistungen, umfasst unser Angebot sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Wir schaffen Mehrwert für unsere Kund:innen, indem wir Bauwerke ganzheitlich, über den gesamten Lebenszyklus betrachten – von der Konzeption über die Planung und Errichtung, den Betrieb und das Facility Management, bis hin zur Umnutzung oder den Rückbau. Dabei übernehmen wir Verantwortung für Mensch und Umwelt: Wir arbeiten an der Zukunft des Bauens. Als größtes österreichisches Bauunternehmen erwirtschaftet das Unternehmen mit rund 11.641 Mitarbeiter:innen eine Jahresleistung von rd. € 2,9 Mrd.
Gemeinsam, im Schulterschluss mit starken Partner:innen, verfolgen wir ein klares Ziel: klimaneutral und ressourcenschonend planen, bauen und betreiben. Infos auch unter www.strabag.at

Über die PORR Group  
Innovationskraft für Spitzenleistungen – dafür steht die PORR seit mehr als 155 Jahren. Sie ist mit 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer Produktionsleistung von rund EUR 6,8 Mrd. (Geschäftsjahr 2025) eines der größten österreichischen Bauunternehmen und gehört zu den Top-Playern in Europa. Als Full-Service-Providerin bietet die PORR alle Leistungen im Hoch-, Tief- und Infrastrukturbau entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Fokus liegt auf den Heimmärkten Österreich, Deutschland, Schweiz, Polen, Tschechien, Slowakei und Rumänien sowie ausgewählten Projektmärkten. Die PORR Aktie ist im prime market Segment der Wiener Börse gelistet. Als einer der ältesten durchgehend gehandelten Titel ist sie zudem im österreichischen Leitindex ATX vertreten und zählt damit zu den 20 liquidesten Unternehmen am österreichischen Kapitalmarkt (ISIN: AT0000609607).  
Weitere Infos: www.porr-group.com 

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