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© STRABAG
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Rote Emma: STRABAG übergibt leistbares und nachhaltiges Wohnquartier in Wien-Donaustadt

  • 360 geförderte Mietwohnungen nach zwei Jahren fertiggestellt
  • Errichtung in ressourcenschonender Holzhybridbauweise
  • Bruttoauftragssumme: ca. € 74 Mio.

Das Wohnbauprojekt „Rote Emma“ in der Attemsgasse 38 und der Donaufelder Straße 200 im 22. Wiener Gemeindebezirk ist fertiggestellt. Es ist ein wichtiger Meilenstein für die Schaffung von leistbarem Wohnraum in Wien. Die fünf Baukörper mit acht Stockwerken und insgesamt 360 geförderten Mietwohnungen wurden von STRABAG im Auftrag der gemeinnützigen Bauträger BWSG und MIGRA realisiert. Nach zwei Jahren Bauzeit ist das innovative Wohnquartier bereit für seine neuen Bewohner:innen.

  • Die Kombination aus Holzhybridbauweise, einem durchdachten Energie- und Freiraumkonzept sowie der starken sozialen Infrastruktur macht dieses Projekt zu einem Vorbild für zukunftsfähigen Wohnbau in Wien. Wir sind stolz, gemeinsam mit unseren Partner:innen einen Beitrag zu einem lebendigen und ressourcenschonenden Stadtteil zu leisten.

    Markus Engerth
    Vorstandsmitglied STRABAG AG Österreich
  • Mit der Roten Emma zeigen wir, wie innovative Bauweisen, ökologische Verantwortung und leistbarer Wohnraum erfolgreich zusammengehen können. Gleichzeitig schaffen wir Räume, die das Zusammenleben im Stadtteil aktiv fördern.

    Kerstin Robausch-Löffelmann / Mathias Moser
    BWSG-Vorstände
  • Uns war wichtig, hier mehr als nur Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Die Kombination aus leistbaren Wohnungen, Gemeinschaftsräumen und sozialen Einrichtungen sorgt dafür, dass eine aktive und solidarische Nachbarschaft lebbar wird.

    Alfred Petritz / Smajo Pasalic
    Geschäftsführung migra

Smarte Kombination von Holz und Beton

Mit ihrer Hybridkonstruktion aus Holz und Stahlbeton zeichnet sich die Anlage sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich aus. Diese Bauweise reduziert den Material- und Energieeinsatz, ermöglicht eine hohe Vorfertigung und damit effiziente Bauprozesse. Gleichzeitig bleiben Dauerhaftigkeit und Stabilität gewährleistet. Grundlage für die schnelle und erfolgreiche Umsetzung dieser neuartigen Vorgehensweise war eine vorherige, knapp sechsmonatige Planungsphase.

Die innovativen Baucontainer aus Holz leisteten nicht nur einen wichtigen Beitrag zur CO₂-Reduktion, sondern boten im Vergleich zur Metallvariante auch eine wohnlichere Umgebung und ein besseres Raumklima für die STRABAG-Mitarbeiter:innen.


In der Energieversorgung setzt das Projekt ebenfalls auf nachhaltige Lösungen. Die Beheizung erfolgt über das Fernwärmenetz der Stadt Wien, während im Sommer ein Freecooling-System in Verbindung mit thermisch aktivierten Decken und Grundwasserbrunnen für angenehme Temperaturen sorgt. Die Change-over-Technologie erlaubt den Wechsel zwischen Kühl- und Heizbetrieb. Ergänzt wird dieses System durch Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen und Pergolen, die Strom für die Allgemeinbereiche bereitstellen.

Innovative Baulösungen für die Holzhybridbauweise

Besondere Herausforderungen musste das Baustellenteam bei der Installation der Balkone bewältigen. Aufgrund der Holzhybridbauweise konnten diese nicht, wie üblich, zusammen mit den Deckenplatten betoniert werden. Deshalb mussten die Fertigteilbalkone mit einer speziellen Konstruktion am Stahlbetonskelett des Gebäudes angebracht werden.


Während der Bauzeit musste besonders auf den effektiven Witterungsschutz der Holzkonstruktion geachtet werden. Die Expert:innen von STRABAG Holzbau arbeiteten dabei mit einem ausgeklügelten System und dichteten Stockwerk für Stockwerk mit speziellen Planen einzeln ab. So zeigt sich insgesamt, dass bei diesem Bauvorhaben kreative Ideen entwickelt und neue Wege gegangen wurden.

Ökologische und soziale Nachhaltigkeit im Fokus

Die Dachlandschaften selbst wurden als Urban-Farming-Zonen gestaltet. Pergolen, begrünte Aufenthaltsflächen und gemeinschaftliche Gärten laden dort dazu ein, Gemüse und Kräuter zu anzubauen. So entsteht ein grüner Sozialraum, der sowohl Klimaschutz als auch Gemeinschaft fördert. Namensgeberin des Projekts ist die rotschalige Erdäpfelsorte „Rote Emma“, die früher genau hier angebaut wurde – ein bewusstes Signal für sozial verwurzeltes, umweltsensibles Wohnen.
Luftaufnahme des Wohnquartiers Rote Emma in Wien Donaustadt © Marko Kovič
Luftaufnahme des Wohnquartiers Rote Emma in Wien Donaustadt © Marko Kovič

Die vier Baukörper der „Roten Emma“ in der Attemsgasse 38 bieten neben geförderten Mietwohnungen viele Angebote für ein lebendiges Grätzlleben.

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Foto der Dachgestaltung beim Wohnquartier Rote Emma © Marko Kovič
Foto der Dachgestaltung beim Wohnquartier Rote Emma © Marko Kovič

Die Dächer zeichnen sich durch einladende Pergolen und umfangreiche Begrünung aus.

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Foto der Balkone beim Wohnquartier Rote Emma in Wien Donaustadt © STRABAG/Martin Epp
Foto der Balkone beim Wohnquartier Rote Emma in Wien Donaustadt © STRABAG/Martin Epp

Die Anbringung der Fertigteilbalkone erfolgte mit einer speziellen Konstruktion am Stahlbetonskelett des Gebäudes.

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STRABAG AG ist Österreichs führendes Bauunternehmen. Sie ist Teil der STRABAG SE und fungiert als Muttergesellschaft der österreichischen STRABAG-Gesellschaften. Als Technologiekonzern für Baudienstleistungen, umfasst unser Angebot sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Wir schaffen Mehrwert für unsere Kund:innen, indem wir Bauwerke ganzheitlich, über den gesamten Lebenszyklus betrachten – von der Konzeption über die Planung und Errichtung, den Betrieb und das Facility Management, bis hin zur Umnutzung oder den Rückbau. Dabei übernehmen wir Verantwortung für Mensch und Umwelt: Wir arbeiten an der Zukunft des Bauens. Als größtes österreichisches Bauunternehmen erwirtschaftet das Unternehmen mit rund 11.641 Mitarbeiter:innen eine Jahresleistung von rd. € 2,9 Mrd.
Gemeinsam, im Schulterschluss mit starken Partner:innen, verfolgen wir ein klares Ziel: klimaneutral und ressourcenschonend planen, bauen und betreiben. Infos auch unter www.strabag.at

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