STRABAG macht weiteren wichtigen Schritt, um Gesamtkomplex Baukartell endgültig abzuschließen: Settlement im Abänderungsverfahren
11.3.2026
Damit macht STRABAG einen weiteren wichtigen Schritt, um den Gesamtkomplex Baukartell endgültig abzuschließen.
Das Unternehmen hat sich zu diesem Settlement nach eingehender Bewertung der Sach- und Rechtslage entschieden und damit eine Erhöhung der Geldbuße um EUR 100,63 Mio. zugestanden. Damit wird ein weiteres langwieriges gerichtliches Verfahren vermieden und das mit den Hausdurchsuchungen bei einer Vielzahl von Bauunternehmen im Frühjahr 2017 begonnene Kartellverfahren, welches einen Zeitraum von 2002 bis 2017 zum Gegenstand hatte, zum Abschluss gebracht. Trotz der Erhöhung der Geldbuße hält STRABAG an den aktuellen Ergebnis-Prognosen für 2025 und 2026 fest.
Ungeachtet der Zugeständnisse im Rahmen des Settlements und des Verlusts des Kronzeugenstatus bleibt die Tatsache, dass STRABAG AG umfassend mit der BWB kooperiert und maßgeblich zur Aufklärung des Sachverhalts beigetragen hat.
Darüber hinaus hat STRABAG seither intensiv mit der Weiterentwicklung des Business Compliance Systems befasst und ist nun das erste international tätige, österreichische Unternehmen mit einer konzernweiten Zertifizierung nach ISO 37001 und ISO 37301.