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© STRABAG
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Verkehrsfreigabe der K 20: Megaprojekt sieben Monate früher abgeschlossen

  • STRABAG und ZÜBLIN stellen bedeutendes Brückenbauprojekt vorzeitig fertig
  • Erweiterung wichtiger Verkehrsachse von sechs auf acht Spuren
  • BIM erstmals im Brückenbau in großem Maßstab

Die K 20, eines der technisch und logistisch anspruchsvollsten Autobahnprojekte Deutschlands, ist für den Verkehr freigegeben – durch den Einsatz innovativer Lösungen ganze sieben Monate früher als geplant. Im Auftrag der DEGES hat STRABAG die Hochstraße Elbmarsch als Teil der A 7 seit 2020 von sechs auf acht Spuren erweitert. Am Samstag, den 26.9.2026 wurde unter Anwesenheit von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger die Strecke offiziell für den Verkehr freigegeben. Die Hochstraße Elbmarsch ist Deutschlands längste Autobahnbrücke. Sie führt durch den Hamburger Hafen, der einer der bedeutendsten Umschlagplätze für den internationalen Warenverkehr ist.

  • Die vorzeitige Fertigstellung der K 20 ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir komplexe Infrastrukturprojekte durch unsere technische Expertise, partnerschaftliche Zusammenarbeit und digitale Innovation erfolgreich umsetzen. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeiter:innen und Partner:innen, die dieses anspruchsvolle Projekt mit großem Engagement und höchster Professionalität realisiert haben. Mit dem Ausbau der K 20 schaffen wir einen entscheidenden Mehrwert für die Mobilität der Region und zeigen, wie die Infrastruktur der Zukunft gebaut wird.

    Peter Hübner
    Mitglied des Vorstands der STRABAG AG

Komplexer Brückenbau bei laufendem Verkehr
Die bestehende Hochstraße stammt aus den 1970er-Jahren und war angesichts des heutigen Verkehrsaufkommens von mehr als 100.000 Fahrzeugen pro Tag an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt. Im Rahmen der Erweiterung wurden umfangreiche Eingriffe in die bestehende Brückenkonstruktion vorgenommen. Die insgesamt 3,84 Kilometer lange Strecke überquert elf Straßen, zwei Bahntrassen sowie ein Hafenbecken und wird von nahezu 1.000 Stützen getragen. Für den Ausbau wurden 177 Stützen neu gegründet und errichtet. Besondere Anforderungen stellten der Rück- und Neubau von zehn sogenannten Megastützen dar. Die Arbeiten erfolgten auf engem Baufeld und bei laufendem Verkehr.
 
Neue Wege für ein Megaprojekt 
Zur Koordination der komplexen Bauabläufe kam die digitale Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) zum Einsatz. Mithilfe eines digitalen Modells konnten Planungs-, Bau- und Logistikprozesse aufeinander abgestimmt sowie potenzielle Konflikte zwischen Baugeschehen und Verkehrsführung frühzeitig erkannt werden. In dieser Größenordnung setzte STRABAG BIM im Brückenbau zum ersten Mal ein.
Für den Rück- und Neubau der Stützen und die Aufrechterhaltung des Verkehrs wurde außerdem ein modulares Überfahrbauwerk des Typs MAURER Modular Bridging System (MMBS) eingesetzt. Die temporäre Konstruktion ermöglichte die Durchführung zentraler Bauabschnitte bei gleichzeitigem Erhalt der Verkehrsleistung. Lediglich für den Einbau des Systems waren kurzzeitige Sperrungen erforderlich.

Bauzeit 5/20 – 9/26
Auftraggeberschaft DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
Streckenlänge 3,84 km
Brückenfläche 188.000 m2 (so groß wie 26 Fußballfelder)
Querungen 11 Verkehrswege + 2 Bahntrassen + 1 Hafenbecken
Stützen Rund 1.000 Stützen tragen die Hochstraße, davon 177 Stützen neu gegründet und gebaut
Hohlkastenträger 195 - bis zu 59 m lang 
Megastützen 10 (rück- und neu gebaut bei laufendem Verkehr)
Verkehrszeichenbrücken 19 neu errichtet - bis zu 43,5 m lang / 41 t schwer 
Weitere Details Komplett erneuertes Brückenentwässerungssystem
 
4 Regenrückhaltebecken und 5 Pumpbecken inkl. technischer Ausstattung
Ausbau der K20 STRABAG AG
Ausbau der K20 STRABAG AG

Ausbau der K20

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STRABAG und ZÜBLIN stellen bedeutendes Brückenbauprojekt vorzeitig fertig STRABAG AG
STRABAG und ZÜBLIN stellen bedeutendes Brückenbauprojekt vorzeitig fertig STRABAG AG

STRABAG und ZÜBLIN stellen bedeutendes Brückenbauprojekt vorzeitig fertig

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Zur Koordination der komplexen Bauabläufe kam BIM erstmals im Brückenbau in großem Maßstab zum Einsatz STRABAG AG
Zur Koordination der komplexen Bauabläufe kam BIM erstmals im Brückenbau in großem Maßstab zum Einsatz STRABAG AG

Zur Koordination der komplexen Bauabläufe kam BIM erstmals im Brückenbau in großem Maßstab zum Einsatz

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STRABAG AG, Köln
Die Erfolgsgeschichte der STRABAG AG, Köln, begann im Jahr 1923. Heute gehört das Unternehmen zum Konzernverbund der österreichischen STRABAG SE und fungiert in Deutschland als Muttergesellschaft der deutschen STRABAG-Konzerngesellschaften. Als deutsche Marktführerin im Verkehrswegebau erwirtschaftet das Unternehmen in diesem Geschäftsfeld mit rund 15.000 Mitarbeiter:innen eine Jahresleistung von ca. 4 Mrd. €. Von der digitalen Planung über die Baustoffgewinnung und -produktion, den Bau der Projekte, die Wartung und Unterhaltung durch eigene Straßenbetriebsdienste bis hin zum Abriss und der Wiederverwendung – STRABAG bildet in ihren Einheiten die gesamte Wertschöpfungskette im Bau von Infrastrukturanlagen ab, betrachtet Projekte lebenszyklusorientiert und integriert Innovationen, Digitalisierung und Nachhaltigkeit konsequent in ihre Prozesse. Weitere Informationen unter www.strabag.de

Ed. Züblin AG
Die Ed. Züblin AG, Stuttgart, beschäftigt rd.15.000 Mitarbeiter:innen und ist mit einer jährlichen Leistung von rd. 4,8 Mrd. € eines der größten deutschen Bauunternehmen. ZÜBLIN realisiert seit 1898 erfolgreich anspruchsvolle Bauprojekte im In- und Ausland und ist im STRABAG-Konzern die führende Marke für Hoch- und Ingenieurbau. Das Leistungsspektrum umfasst alle baurelevanten Aufgaben – vom komplexen Schlüsselfertigbau, Ingenieur- und Tunnelbau bis hin zu Baulogistik, Bauwerkserhaltung, Spezialtiefbau, Holz- oder Stahlbau. Gestützt auf das Know-how ihrer Zentralen Technik bietet ZÜBLIN zudem integriertes Planen und Bauen aus einer Hand an. Wir betrachten Bauwerke ganzheitlich, über den gesamten Lebenszyklus, setzen auf partnerschaftliches Bauen mit TEAMCONCEPT® und treiben Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Innovation stetig voran. Weitere Informationen unter www.zueblin.de

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