STRABAG-Konsortium gewinnt 219-Millionen-Euro-Infrastrukturprojekt in Nordmazedonien
13.10.2026
- 11,5 km neue Autobahn zwischen Bukojčani und Kičevo, mit einem Tunnel, fünf Brücken und zwei Viadukten
- Wichtiger Abschnitt des Europäischen Korridors VIII für eine durchgehende Autobahnverbindung zwischen Skopje und Ohrid
Ein Konsortium unter Federführung der STRABAG S.R.L. (50 %-Anteil) wird ein Infrastrukturprojekt im Wert von 219 Millionen Euro in Nordmazedonien realisieren. Der 11,5 Kilometer lange Abschnitt Bukojčani–Kičevo der Autobahn E65 umfasst einen rund 370 Meter langen zweiröhrigen Tunnel, zwei Viadukte sowie die mit dem Bau der 2x2-spurigen Straßentrasse verbundene Infrastruktur. Das Konsortium wird zudem für einen Zeitraum von fünf Jahren für den Betrieb und die Instandhaltung des fertiggestellten Abschnitts verantwortlich sein. Die geplante Dauer der Bauarbeiten beträgt vier Jahre.
Das öffentliche Vergabeverfahren wurde von der nordmazedonischen staatlichen Straßenbaugesellschaft (PESR) ausgeschrieben und über das elektronische Vergabesystem der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) durchgeführt. In einem mehrstufigen Ausschreibungsverfahren, das über ein Jahr dauerte, wurde das STRABAG-Konsortium aus zehn vorqualifizierten Bietern ausgewählt.
Die EBWE stellt für das Projekt eine Kreditfazilität in Höhe von 110 Millionen Euro bereit, die durch eine staatliche Garantie abgesichert ist, während die Europäische Union über den Investitionsrahmen für den Westbalkan rund 20 Millionen Euro in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen zu der Investition beisteuert.