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STRABAG-Konsortium gewinnt 219-Millionen-Euro-Infrastrukturprojekt in Nordmazedonien

  • 11,5 km neue Autobahn zwischen Bukojčani und Kičevo, mit einem Tunnel, fünf Brücken und zwei Viadukten
  • Wichtiger Abschnitt des Europäischen Korridors VIII für eine durchgehende Autobahnverbindung zwischen Skopje und Ohrid

Ein Konsortium unter Federführung der STRABAG S.R.L. (50 %-Anteil) wird ein Infrastrukturprojekt im Wert von 219 Millionen Euro in Nordmazedonien realisieren. Der 11,5 Kilometer lange Abschnitt Bukojčani–Kičevo der Autobahn E65 umfasst einen rund 370 Meter langen zweiröhrigen Tunnel, zwei Viadukte sowie die mit dem Bau der 2x2-spurigen Straßentrasse verbundene Infrastruktur. Das Konsortium wird zudem für einen Zeitraum von fünf Jahren für den Betrieb und die Instandhaltung des fertiggestellten Abschnitts verantwortlich sein. Die geplante Dauer der Bauarbeiten beträgt vier Jahre.

Das öffentliche Vergabeverfahren wurde von der nordmazedonischen staatlichen Straßenbaugesellschaft (PESR) ausgeschrieben und über das elektronische Vergabesystem der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) durchgeführt. In einem mehrstufigen Ausschreibungsverfahren, das über ein Jahr dauerte, wurde das STRABAG-Konsortium aus zehn vorqualifizierten Bietern ausgewählt.

  • Der Zuschlag für dieses Projekt unterstreicht unsere starke Erfolgsbilanz und unsere Kompetenzen bei der Umsetzung großer Infrastrukturprojekte in Südosteuropa. Wir freuen uns besonders, dass unser Leistungsumfang nicht nur den Bau, sondern auch den Betrieb und die Instandhaltung des fertiggestellten Abschnitts umfasst, was das Vertrauen in unsere langjährige Infrastrukturkompetenz widerspiegelt.

    Péter Glöckler
    Vorstandsmitglied der STRABAG SE, verantwortlich für das Segment Süd + Ost
Das Projekt ist Teil des paneuropäischen Verkehrskorridors VIII. Ziel des Vorhabens ist es, eine schnellere und sicherere Straßenverbindung zwischen Skopje, dem Tourismuszentrum Ohrid und der albanischen Grenze zu schaffen. Die neue Autobahn wird die bereits im Bau befindlichen Abschnitte Gostivar–Bukojčani und Kičevo–Ohrid miteinander verbinden. Da die Trasse durch bergiges Gelände verläuft, gehören zu den wichtigsten technischen Elementen des Projekts ein Zweiröhrentunnel mit einer Länge von rund 370 Metern, zwei Viadukte und fünf Brücken sowie der Bau der zugehörigen Anschlussstellen, Stützmauern, Entwässerungssysteme und Verkehrssicherheitsanlagen.
 
Die EBWE stellt für das Projekt eine Kreditfazilität in Höhe von 110 Millionen Euro bereit, die durch eine staatliche Garantie abgesichert ist, während die Europäische Union über den Investitionsrahmen für den Westbalkan rund 20 Millionen Euro in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen zu der Investition beisteuert.
Spatenstich; (v.l.n.r.) Filip Nanevski (STRABAG), Aleksandar Nikoloski (Verkehrsminister der Republik Nordmazedonien), Hristijan Mickoski (Ministerpräsident von Nordmazedonien) © STRABAG
Spatenstich; (v.l.n.r.) Filip Nanevski (STRABAG), Aleksandar Nikoloski (Verkehrsminister der Republik Nordmazedonien), Hristijan Mickoski (Ministerpräsident von Nordmazedonien) © STRABAG

Spatenstich; (v.l.n.r.) Filip Nanevski (STRABAG), Aleksandar Nikoloski (Verkehrsminister der Republik Nordmazedonien), Hristijan Mickoski (Ministerpräsident von Nordmazedonien)

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GIS-Visualisierung der geplanten Autobahnstrecke Bukojčani–Kičevo in Nordmazedonien © STRABAG
GIS-Visualisierung der geplanten Autobahnstrecke Bukojčani–Kičevo in Nordmazedonien © STRABAG

GIS-Visualisierung der geplanten Autobahnstrecke Bukojčani–Kičevo in Nordmazedonien

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