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EuGH-Entscheidung: Kein Teilnahme- und Stimmrecht für sanktionierte Personen in Hauptversammlungen

  • Entscheidung des EuGH zu Russland-Sanktionen: Ausschluss eines sanktionierten Anteilsinhabers von Teilnahme und Stimmrecht in Hauptversammlungen
  • Auslegung des Asset Freeze durch STRABAG SE von EuGH bestätigt
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in der – die STRABAG SE nicht direkt betreffenden – Rechtssache C-465/24 gestern ausgesprochen, dass das sanktionsrechtliche Einfrieren von Anteilen dazu führt, dass Inhaber von Anteilszertifikaten nicht an einer Hauptversammlung teilnehmen und abstimmen dürfen.

Die STRABAG SE hat seit der Sanktionierung von zunächst Oleg Deripaska und später MKAO Rasperia Trading Limited stets sichergestellt, dass der von den EU-Sanktionen verhängte Asset Freeze vollständig eingehalten wird, indem Rasperia insbesondere von der Teilnahme und vom Stimmrecht bei ihren Hauptversammlungen ausgeschlossen wurde. Nun ist diese Vorgangsweise vom EuGH als der für die Auslegung der EU‑Sanktionsverordnung zuständigen Instanz für einen ähnlich gelagerten Fall bestätigt worden.

  • Wir haben Rasperia nach Ausbruch des Kriegs von allen Hauptversammlungen ausgeschlossen. Der EuGH hat unsere Rechtsauffassung nun bestätigt. Darüber hinaus wurden weitere entscheidende Schritte gesetzt: Alle Dividendenzahlungen sind eingefroren, das von Rasperia entsandte Aufsichtsratsmitglied wurde abberufen und der Anteil Rasperias an der STRABAG SE wurde auf unter 25 % verringert.

    Stefan Kratochwill
    Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE
Die von Rasperia gegen die STRABAG SE in diesem Zusammenhang angestrengten Anfechtungsverfahren gegen Hauptversammlungsbeschlüsse und auch das zu den sanktionsrechtlichen Fragen eingeleitete Vorabentscheidungsverfahren des österreichischen OGH an den EuGH sind zwar noch anhängig. Die maßgebliche sanktionsrechtliche Frage zum Teilnahmeverbot an Hauptversammlungen und zum Stimmrechtsausschluss von Rasperia ist mit diesem EuGH-Urteil unserer Auffassung nach aber nunmehr entschieden.

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STRABAG SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen, führend in Innovation und Kapitalstärke. Unser Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Wir schaffen Mehrwert für unsere Kund:innen, indem wir Bauwerke ganzheitlich, über den gesamten Lebenszyklus betrachten – von der Konzeption über die Planung und Errichtung, den Betrieb und das Facility Management, bis hin zur Umnutzung oder den Rückbau. Dabei übernehmen wir Verantwortung für Mensch und Umwelt: Wir arbeiten an der Zukunft des Bauens und investieren in unsere derzeit mehr als 250 Innovationsprojekte und 400 Nachhaltigkeitsprojekte. Durch das Engagement unserer rd. 89.000 Mitarbeiter:innen erwirtschaften wir jährlich eine Leistung von etwa € 20 Mrd.
Mit einem dichten Netz aus zahlreichen Tochtergesellschaften in vielen europäischen Ländern und auch auf anderen Kontinenten erweitern wir unser Einsatzgebiet weit über Österreichs und Deutschlands Grenzen hinaus. Gemeinsam, im Schulterschluss mit starken Partner:innen, verfolgen wir ein klares Ziel: klimaneutral und ressourcenschonend planen, bauen und betreiben. Infos auch unter www.strabag.com

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