194-Mio.-Euro-Infrastrukturauftrag in Slowenien: STRABAG-Konsortium baut wichtigen Teil des Nordkorridors
24.3.2026
- Von STRABAG d.o.o. geführte Arbeitsgemeinschaft erhält Bauauftrag für 2,1 km Schnellstraße und umfassende zugehörige Infrastruktur
- Teil der 3. Entwicklungsachse (Nordkorridor) zwischen Velenje und Slovenj Gradec
- Auftragswert: 194 Millionen Euro; STRABAG-Anteil 60 %
Der Auftragswert beläuft sich auf insgesamt rund 194 Millionen Euro bei einem STRABAG-Anteil von 60 %. Das Projekt wurde von der slowenischen Autobahngesellschaft DARS d.d. in Auftrag gegeben und ist Teil eines langfristigen nationalen Infrastrukturprogramms, das die Mobilität zwischen der österreichischen und der kroatischen Grenze stärken soll. Die 3. Entwicklungsachse steht zudem im Einklang mit Sloweniens übergeordneter Strategie zur Infrastrukturentwicklung, die durch nationale Investitionsprogramme und die EU-Kohäsionspolitik gestützt wird.
- 2,1 km neue Schnellstraße
- ein 552 m langes zweispuriges Viadukt
- 1.120 m Tunnel und Caissons in offener Bauweise
- eine 231 m lange Eisenbahnunterführung
- 280 m temporäre Umleitung der Eisenbahnstrecke
- zwei Anschlussstellen (Velenje, Škale)
- 3,9 km Umgehungs- und Nebenstraßen
- fünf Kreuzungen und fünf Lärmschutzwände
Slowenien investiert weiterhin in den Ausbau und die Modernisierung seiner Verkehrsinfrastruktur. Dank staatlicher Fördermittel und der Entwicklungsprioritäten auf EU-Ebene bleibt das Land ein attraktiver und stabiler Markt für groß angelegte Infrastrukturprojekte. STRABAG ist seit 1995 auf dem slowenischen Markt tätig. Zu den aktuellen Vorzeigeprojekten in Ljubljana zählen das Emonika-Projekt mit dem höchsten Bürohochhaus Sloweniens sowie ein neuer Universitätskomplex für die veterinärmedizinische Fakultät. In Slowenien erzielte STRABAG zuletzt einen Jahresumsatz von rund 150 Millionen Euro und verfügt über einen Auftragsbestand von etwa 350 Millionen Euro.